Elisabeth Holzleithner

In der Elisabeth Holzleithner: Die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens

Elisabeth Holzleithners Sprache und Argumentation sind klar. ElisHolzleiths Antrittsvorlesung als Professorin für Gender-Rechtswissenschaft : Sie finden hier aktuelle Arbeiten von Elisabeth Holzleithner. Die Rechtswissenschaftlerin Elisabeth Holzleithner ist mit dem Gabriele-Possanner-Preis ausgezeichnet worden. Rechtsanwältin Elisabeth Holzleithner spricht im Interview über die Argumente des VfGH und was dies in der Praxis bedeutet.

In der Elisabeth Holzleithner: Die Grundlage des Miteinanders der Menschen

Noch während Fausts sorglose Nacht auf die Kernfrage nach dem, was die Erde in ihrem Kern hält, war sie für Elisabeth Holzleithner der Anfang einer lebenslänglichen Eifersucht. Sie ist seit Okt. 2014 Professur für Rechtstheorie und rechtliche Geschlechterforschung an der Uni-Wien. Am Anfang ihrer Laufbahn befand sich die jetzige Professur noch in einem für viele Studienanfänger vertrauten Zwickmühle.

"Ich habe sehr sorgfältig darüber nachgedacht, ob ich ein Philosophiestudium machen sollte", schildert Elisabeth Holzleithner ihre jeweilige Lage. Bald darauf wurde sie am Lehrstuhl für Rechts-, Religions- und Kulturphilosophie der Wiener Universitäten angesiedelt, den sie heute führt. Die Wissenschaftlerin, die vorher als Gastdozentin in ZÃ??rich lehrte und forschte, hat sich mit ihrer Professorenstelle in Wuppertal einen "geheimen Traum" erfÃ?llt.

"Die unterschiedlichen Ansätze werden von Elisabeth Holzleithner aufzeigt. Ihr zweiter Schwerpunkt lag ebenfalls schon frühzeitig, denn das Genderthema war für ihre Studienzeit weitestgehend ein toter Winkel in der Juristenphilosophie. Holzleithner, der auch im Anti-Sexismus-Beirat des österreichischen Werberates tätig ist, erläutert dagegen, dass das Recht "das Potential hat, soziale Bedingungen zu verändern".

"Einige Reihen beschäftigen sich spannend und populär mit Fragen der Geschlechterforschung oder der Philosophie des Rechts, so dass sie in einer breiten Ã-ffentlichkeit behandelt werden. Durch die Beschreibung der Lebenssituation der Protagonisten, die sie ins Gefaengnis gebracht haben, unterscheidet sie das Image der "Kriminellen". "Der Gefängnisbetrieb ist in den Vereinigten Staaten schon lange eine eigene Branche, die oft unter dem Schlagwort'Gefängnis-Industriekomplex' angesprochen wird", erläutert Elisabeth Holzleithner.

Bereits als Direktorin des Institutes für Rechtstheorie, Religions- und Kulturwissenschaften ist sie bestrebt, die weltweite Netzwerkbildung von "ihrem" Institut in den nächsten Jahren weiter voranzutreiben. Holzleithner erhält auch immer wieder Anregungen von Studenten, auf die sie nicht verzichten möchte. "Hochschule heißt für mich Kontaktaufnahme, Gespräch, Debatte - ein gemeinsamer Weg des Denkens", so sie. Frau Dr. Elisabeth Holzleithner ist seit Okt. 2014 Professur für Philosophie des Rechts und rechtliche Geschlechterforschung an der Juristischen Fakultät  der Wiener Universitäten.

Ihre Antrittsrede zum Themenkomplex "Dimensionen des Politischen" wird sie am 3. Dez. 2015 um 17 Uhr im Großen Festspielhaus der Uni-Wien halten.

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