Esoterisch Leben

Das Zentrum für spirituelles Leben

Du kennst jetzt die moderne Pseudo-Esoterik, aber was bedeutet esoterisch leben wirklich? Die Bedeutung des Lebens beschäftigt sowohl Esoteriker als auch spirituelle Menschen. Besteht ein Unterschied zwischen esoterischen und spirituellen Menschen? Zuerst einmal: Für mich war (und ist) Esoterik eher ein charmantes Wort. Immer wenn ich in meinem Leben Menschen getroffen habe, die sich selbst als "esoterisch veranlagt" oder als "esoterisch" beschrieben haben, fand ich dich irrational und etwas "verrückt".

Center für Geistesleben

Viele Menschen kommen heute auf der Suche nach Bedeutung und Bewußtsein mit der "Spiritualität" in Berührung. Auf diesem zunächst rätselhaften Gebiet - über die weiche Esperanza hinaus - existieren fundierte Kenntnisse und Verfahren, die zum Teil seit Tausenden von Jahren in den unterschiedlichsten Kulturkreisen mit unterschiedlichem Schwerpunkt geübt und weiterentwickelt werden. In der Zentralstelle für Geistiges Leben beschäftigen wir uns mit alten und neuen Erkenntnissen, mit "östlichen" und "westlichen" Ansätzen und vor allem mit dem spirituellen Weg für den Heute-Menschen.

Wir arbeiten aus einer Einstellung des modernen Christentums hervor, in der wir uns als geistliche Führer ernsthafter Suche nach Menschen auffassen. Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass wir schon lange im Vorfeld ausverkauft sind.

Geistigkeit

Die Thematik der Geistigkeit ist das zentrale Leitmotiv der gesamten Webseite. Diese Seite beschäftigt sich mit grundlegenden geistlichen Fragen, stellt einige wichtige geistliche Unterweisungen vor und spürt den linguistischen Grundlagen des Begriffes Geistigkeit nach. Wodurch unterscheidet sich ein spiritueller Mensch? Geistig zu leben bedeutet, diese Verbundenheit mit dem Herz zu erkennen - wie es Saint-Exupéry im Kleinen Fürsten formuliert hat - und sein Gedankengut und seine Handlungen entsprechend auszugleichen.

Die Hauptunterscheidung zwischen Materie und Geistigkeit ist also, dass der Realist ganz und gar in sich selbst steckt und die geistige Person transzendiert ist. Aber wer geistig wohnt, ist auch anders als die Esoteriker, die den Kontakt zur körperlichen Realität verlieren, und die pseudoregionalen Menschen, die sich formell zu Gott bekannt haben, ohne seine Gegenwart in allem, was es gibt.

Jeder Moment ist für den geistigen Menschen ein Moment der Unendlichkeit. Alles, was er als Unterart sieht, ist für ihn ewig. Hieraus habe ich den geistlichen Befehl an anderer Stelle hergeleitet: Wenn wir nach diesem Prinzip leben, leben wir geistig, und wenn wir nicht danach leben, leben wir nicht geistig.

Ein geistliches Leben braucht nicht nur eine empfindsame Sensibilität für Beschwerden, sondern auch ein scharfes Gespür für die sich daraus ergebenden Chancen: "Wo Gefahren sind, da ist auch das Wachstum der Rettung", sagte er. Entgegen dem weltweiten Materialismus bilden sich auf der ganzen Welt große Strömungen, deren Gemeinsamkeit darin liegt, gesamtheitlich zu denken und zu agieren.

Man darf nicht übersehen, dass die Erde keine hartnäckigen Gutmenschen benötigt, sondern Selbst-Verbesserer, denn jeder, der den geistigen Zwang wahrnimmt, errettet sich selbst und damit den Teil der Erde, auf den er direkten Einfluß hat. Das geistige Gebot ist zeitlich unbegrenzt, es trifft also auch auf die heutige Zeit zu. Die Schlichtheit heißt nicht, dass es leicht zu leben ist.

Daher konzentriert sich diese Website auf die Frage: Welche Probleme haben wir auf dem geistlichen Weg und wie können wir sie erfolgreich meistern? Die Bezeichnung Geistigkeit geht auf das römische Word Geistus zurück, das für Atmung, Leben, Psyche und Verstand steht. Das in der westlichen Legende benutzte Bild "Seele einatmen" vereint alle drei grundlegenden Bedeutungen, indem ein lebendiges Wesen aus der toten Substanz durch den himmlischen Odem erschaffen wird.

Andererseits ist in den Kulturen des Ostens der Ausdruck Seelen weniger gebräuchlich, sondern es wird eine nicht-duale Vereinigung unterstellt, in der alle Widersprüche von Substanz und Geiste, von Innewohnen und Überlegenheit aufgelöst werden. Obwohl die indische Vedantasophie auch den Ausdruck Atlantik enthält, der wie die griechische Antike für Hauch, Lebensatem und Seelenheil steht, aber im Sinn einer einzelnen, unverwüstlichen Geistesessenz Teil der Weltseele ist.

Nicht-duale Zugänge findet man in der abendländischen Geistesgeschichte vor allem in der mittelalterlichen Christentumsmystik, etwa bei Herrn Eckhard, sowie in der philosophisch-geistigen Auslegung quantumphysikalischer Erscheinungen. Atmung hat die Wichtigkeit von Vitalität in allen Kulturen. Unser Leben fängt mit dem ersten unabhängigen Hauch an und hört mit dem ersten.

Obwohl die Ursprünge der Geistigkeit bis ins zweite Millennium v. Chr. zurückgehen - wie die Vedas und der Daoismus - trafen wir die ersten beiden großen geistigen Meister in den Ländern des Laotsen und Buddhas. Auf der Suche nach den Ursprüngen der Geistigkeit hat sie jedoch den Vorzug, auf einem Wort zu basieren, das alle essentiellen Bestandteile der Geistigkeit enthält und das auch zweieinhalbtausend Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner AktualitÃ?t verloren hat: den König des taoistischen Glaubens von Leoz.

Auch wenn das englische Wort spirituality in diesem Buch nicht einmal vorkommt und der Verfasser nicht die Idee hatte, eine gewisse "spirituelle Bibel" zu schreiben, so wird der König des Stils immer noch als ein geistlicher Meister der ersten Ordnung unter befreundeten Menschen einer nicht-dogmatischen Geistigkeit angesehen. In der Mathematik könnte man es als ein Kreuz mit dem unendlichen Definitionsumfang beschreiben, was ein logischer Gegensatz in dieser Definition im Latinum ist.

Das ist der Grund, warum Dao nicht nur als Bedeutung, Weg und Leben sondern auch als das Unnambare oder Unbenannte interpretiert wird. Nach der Herkunft sagt es in Abschnitt 1 des Königs sind beide eins, und das Dao ist als Ganzes des Wesens und nicht des Wesens das innerste Verborgene. Sie ist sowohl das unentwickelte primordiale Prinzip allen Daseins als auch die universale Wirkung in allem, was es gibt, sowie die Totalität aller Erscheinungsformen, d.h. die zeitlose Vereinigung von Sein und Nicht-Sein, von Zweiheit und Nichtzweiheit, von Erden und Himmeln, von Samen und Nirwana, etc.

Mit seinen 64 Zeichen repräsentiert das ihm vertraute Ich Ging oder Wandlungsbuch den Bestreben, die "Spielkarten" des Dao in ein variables System zu überführen, das dem spielerischen Menschen als Orientierung sowohl für das ganze Leben als auch für Alltagssituationen dient. Der Einblick in die Allmächtigkeit und Allgegenwart des Taos befähigt den geistlichen Menschen, ununterbrochen in dem Bewußtsein zu leben, daß die Phänomenal- und die Geisteswelt unzertrennlich sind.

Er kann also in jeder Erscheinungsform - also in allen Objekten, Wesen und Geschehnissen - zugleich ihre innewohnende Veränderlichkeit und Flüchtigkeit erkennen und die Unveränderlichkeit und Unvergänglichkeit, die sie verursacht, aber auch im Versteckten, in der Handlung miterleben. Allein die Erkenntnis dieser grundlegenden Lebenskonstante, die alle Veränderungsprozesse vor dem Hintergund des Unveränderlichen einbezieht, ist eine nötige, aber nicht ausreichende Voraussetzung für ein geistiges Leben.

Nur wenn diese Erkenntnis, die nicht durch Glaube oder Wissen, sondern nur durch waches Beobachten erlangt werden kann, zutiefst im Denken und Tun wurzelt, kann man sagen, dass ein Mensch in Harmonie mit dem Ganzen ist. Laotses "Leben in Harmonie mit dem Tao" ist eine glasklare Folge, deren Ursprünge im Tao-Konzept selbst liegt.

Wenn man das Dao als die alles bildende formlose Kraft betrachtet, ergibt sich daraus die kosmologische Folge, im Bündnis mit dieser Kraft und nicht gegen sie zu agieren. In der taoistischen Welt wird der Ausdruck in der Regel als Handlung im Nichttun, für eine Handlung benutzt, die nicht darauf abzielt, den begrenzten individuellen Wille durchzusetzen, sondern sich mit jedem einzelnen Schritt am Wille des Ganzen ausrichtet.

Für das taoistische System heisst das: "Tao ist unvergänglich, aber nichts davon ist unberührt. "Für denjenigen, der in Harmonie mit dem Dao handelt, heisst das: "Er stellt sein Selbst hinter sich und sein Selbst schreitet vorwärts. Ähnlich stark verwurzelt sind wir zum Beispiel im Hindu-Bhakti wie in der liebevollen Verehrung eines persönlichen Gottes und im veedischen tat-twamasi = das bist du, im Buddhismus als Folge der Vereinigung von Nirvana u. Simsara und auch im Christentum "Nicht mein, sondern dein Wille ist da!

"Als geistliche Notwendigkeit auf einen einheitlichen Nenner bringen, könnte diese Nachricht lauten: "Lebe in Harmonie mit dem Ganzen! "Es gleicht dem kategorischen Gebot von Kanton, weicht aber in einem wichtigen Teil ab. Die Harmonie mit dem Ganzen im geistigen Sinn meint den vollständigen Abschied von allen Arten von Standards zugunsten einer persönlichen, unmittelbaren Identifizierung mit dem Ganzen und der daraus resultierenden Handlung.

"Sittlichkeit ist die Zuweisung jedes momentanen Zustandes unseres Leben zu einem dauerhaften Zustand." Alle Moralvorstellungen basieren auf der irrigen Prämisse, dass unterschiedliche Lebenslagen ineinandergreifen. Tatsächlich bedarf aber jeder Moment einer individuellen Entscheidungsfindung für oder gegen eine bestimmte Handlung. Der Verzicht auf moralische Werte heißt nur begrenzt "jenseits von Gut und Böse".

Nichtsdestotrotz steht man in jedem Moment vor der Entscheidung, der Stimme unseres Herzen zu folgen oder dagegen zu handeln. Aber für denjenigen, der den geistlichen Weg wählt, ist alles immer gleichzeitig innewohnend und überweltlich. Erst als bewußte Ausgestaltung des Ganzen konnte er die - aus reiner Erdensicht - furchtbaren Auswirkungen seines Handelns, d.h. Ja zu seinem Ende ertragen.

Niemand, der behauptet, geistig zu leben, kann es vermeiden, sein eigenes Los zu wollen. Nicht immer ist es möglich, es zu tun, aber bei jedem kleinen Unfall mit dem Zufall zu streiten, wäre kindlich. Diejenigen, die denken, sie seien die Schmiede ihres eigenen Glücks, solange sie Glueck an ihrer Seite haben, neigen dazu, mit dem Los zu streiten, je eher sich das Glueck abkehrt.

Adhäsion und Projektierung, als eine Art Unwissenheit, sind die grössten Hürden für ein geistliches Leben, da sie jedes Befreien des Loslassens vereiteln. Die Verwirklichung auf dem geistlichen Weg wird mit jedem einzelnen Arbeitsschritt reifer: zu fürchten, wer sein Los will? Schmalheit heißt Geiselhaft, und wenn sich die Mauern, die uns festhalten, von allen Richtungen auf uns zu bewegen, heißt das letztlich unseren Untergang.

Sich auf alles verlassen, was ihm im Leben widerfährt und was mit ihm passiert, um aus der Sicht des Ganzen gut zu sein. Vor allem aber heißt es, sein Los nicht durchzusetzen. Auch wenn es uns gelingen sollte, das einzufangen, können wir es nicht in Frieden und Heiterkeit geniessen, denn wir leben ständig in der Furcht, dass es uns entkommen könnte.

Im Bereich der Religionen und Spiritualitäten ist das Opferangebot persönlicher Götter und persönlicher Ursprungsprinzipien enorm. Wer diese Lehre noch zu geistlich findet, kann sich endlich zum Gottlosigkeit bekannt machen. Es steht in der Bibel: "Machen Sie sich kein Bild von Gott. Auf der anderen Seite aber besteht bei der Suche nach dem apersönlichen Gott die Gefahr, dass man an ein plausibles Gottesprinzip denkt, das aber Herzen und Geist kühl läss.

Die indischen geistlichen Lehrmeister von 1872-1950 fasste dieses Problem zusammen: "Die Suche nach dem apersönlichen Gott ist der Weg derer, die sich vom Leben abkehren wollen. So lange wir nicht ein Bild von Gott und den Menschen machen, sondern nur den Leerraum in uns schaffen, in dem sie als das auftreten können, was sie sind, schadet es nicht nur nicht, sondern ist eine Kraftquelle für jeden geistigen Menschen.

Nur wenn wir durch das radikale und konsequente Nachdenken zu der Auffassung gekommen sind, dass wir uns kein Wissen jenseits des Absoluten aneignen können, kann sich uns dies als Wissen in Worten, Bildern und Taten offenbaren: Wir werden Wissen haben. Nachdenken war der Helfershelfer; Nachdenken ist das Hemmnis. "Spirituelle Energie ist nicht mit einem schwierigen Leben vereinbar."

Haben wir tausend Gedanken, tausend zu regulierende Sachen, entgeht uns unweigerlich das Nötige. Das Leben zu erleichtern heißt vor allem, sich von unnötigen Ballasten jeglicher Form zu erlösen. Ein wahrhaft spiritueller Mensch ist an seiner schlichten und unkomplizierten Lebensart zu erkennen. Der spirituelle Weg besteht nicht darin, etwas zu erwerben, sondern etwas los zu werden.

Wer sich nicht davon befreit, kann geistig nachdenken, aber nicht leben.

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