Heilung durch Glauben

GLAUBENSHEILUNG

Aber manchmal merkt man erst viel später, dass man auf diesem Weg durch die Hölle Eigenschaften entwickelt hat, die wichtig sind - echte Stärke, tiefes Mitgefühl (nicht Mitgefühl!) und eine Freiheit von Angst, die man nie für möglich gehalten hätte. Der Glaube, der heilt, bedeutet also: Wir erzählen keine Märchen, sondern berichten von wirklichen Heilungen, die Menschen von Gott durch das Gebet des Glaubens empfangen und von Ärzten bestätigt worden sind. Dr. Herbert Benson: Heilung durch Glauben.

Der Beweis, Selbstheilung in der neuen Medizin.

GLAUBENSHEILUNG

Aber jetzt belegen renommierte Untersuchungen, was viele Menschen schon immer wussten: Der Glauben an eine größere Macht ist nicht nur ein Trost in der Krise, sondern steigert auch die Überlebenschancen im Falle einer Erkrankung. Können Glauben verheilen? Wer sich nicht erholt, hat eine bessere Lebenssituation, weil er sich in der Psyche "gesund" fühlt. Auch wenn die Medizin keine Erklärungen für dieses Problem hat, kann der weltweit renommierte Krebsforscher Professor Dr. med. Dr. Heinz Ludwig, Direktor der Onkologie am Wilhelmsinenspital in Wien, diese Ergebnisse nur bestätigen: "Ich kann immer wieder feststellen, dass Menschen, die an eine größere Macht glauben, entweder besser mit der Erkrankung zurecht kommen oder sich rascher erholen.

Mir sind auch Studien bekannt, die zeigen, dass Menschen, die für etwas anderes als für etwas anderes beteten, ein längeres Dasein haben. Was verbirgt sich hinter diesem "Glauben", dass er solche Wirkungen haben kann? Der tiefe Glauben muss nicht mit der Mitgliedschaft in einer gewissen Glaubensgemeinschaft verbunden sein. Natürlich haben viele Menschen ein Zuhause in der Traditionskirche.

Der Glaube an Gott wird noch um einen weiteren Aspekt ergänzt, der noch immer geheimnisvoll wirkt, dessen Wirkung aber in der Konstitution des Menschen ersichtlich ist. Der Psychotherapeut und Krankenhausseelsorger Helene Hornich: "Spirituelle Menschen glauben an eine Gotteskraft, die über alle menschliche Ideen hinausgeht und deren Eingriff neue, unvorstellbare Perspektiven eröffnet.

Dies geht mit dem befreienden Eindruck einher, dass in einer Krise nicht nur der Betroffene selbst oder der behandelnde Arzt die höchste Autorität ist, sondern dass es eine größere Macht gibt, die mithelfen kann. "Kraft liegt auch in der Einsicht, dass jedes Leiden seine eigene Sinnhaftigkeit hat." Anders als Signund Frédéric Friedrich, der den Glauben als "schwache Stütze für Gefühlskrüppel " beschrieb, sah der überlebende KZ-Erfinder und Logotherapeut die Suche nach Lebenssinn und Leiden als überaus ertragreich an.

Die goldene Regel des friedlichen Kriegers" lautet: "Du musst nicht den Kummer finden, aber wenn er kommt, wird dir der Weg durch das Lagerfeuer Weisheit verraten, die du sonst nicht erfährst. "In manchen Fällen ist der Punkt einer traurigen Erfahrung offensichtlich." In manchen Fällen merkt man jedoch erst viel später, dass man auf diesem Weg durch die Höhle Qualitäten entfaltet hat, die von Bedeutung sind - wahre Kraft, tiefe Anteilnahme (nicht Mitgefühl!) und eine Freiheit von Angst, die man nie für möglich hielt.

Glauben, der heilen kann, heißt also: Es gibt eine liebende Macht (Gott, wie ich ihn verstanden habe - oder sie), die freundlich ist, alles begreift und es nicht aburteilt. Auch ich erkenne, dass Krankheiten und Leiden einen Wert haben und mache mich für sie offen.

Dass ich aus einem guten Grunde hier bin - um eine Mission zu verwirklichen, zu erlernen, aber auch um mich zu erfreuen und zu zelebrieren. Glauben im heilsamen Sinn hat nichts zu tun mit der Sonntagspflicht, in die Kirche zu gehen oder dem üblichen Gesichtswasser vor dem Hochaltar.

Menschen, die Krankheit als Bestrafung durch Gott sehen, können mit diesem "Glauben" ihre Heilung schwer wiegen. Außergewöhnliche Heilung geschieht und es ist rührend, die Geschichte der Menschen zu erfahren, denen sie untergekommen sind. Pfarrer Klemens Pfarrer Dr. med. Clemens M. I. des Ordens der Kalasaszini, der sich der Jugendpastoral zuwendet. Mit 15 Jahren bekommt der kleine Klemens eine verheerende Diagnose: Crohnsche Krankheit, eine Entzündungskrankheit des Darms, die in Episoden abläuft und als nicht heilbar erachtet wird.

Ein Krankenhausaufenthalt, Schwächen, unerträgliche Schmerzzustände und wiederkehrende Anfälle prägen sein weiteres Dasein. Wer glaubt, ist geheilt". Pfarrer Clemens: "Es fällt mir nicht leicht zu beschreiben, was damals war. Auf einmal wurde ich von der Einsicht überflutet, dass ich mich mein ganzes bisheriges ganzes Berufsleben lang mit verbreiteten Schuldkomplexen quälte. Alles, was ich wußte, war, daß jetzt die Seele erholt war.

"Drei Tage später muss er sich einer Prüfung unterziehen und es gibt keine weiteren Zeichen der Erkrankung, die sein ganzes bisheriges Schicksal mitbestimmt hatte. Das heißt für mich: die Beziehungen zu Gott in Ordnung bringen". Und dann hat sie von Pfarrer Émilio Sardif gehört.

Die Kanadierin bereiste die ganze Erde und es wurde ihnen auf poetische Weise gesagt: "Heilungen gehen seinen Weg. Er will aber nicht über Wunder sprechen, sondern sagt: Diese Heilung ist eine Gottesdienstes. Wenn der Vater den 4000 Menschen erzählte, dass es hier zwei Menschen gab, die an einem Asthma leiden und jetzt verheilt sind, glaubte Mary nicht im Mindesten, dass sie meinte: "Ich spürte nur auf einmal ein warmer Tropfen von oben bis unten.

Es gab auch psychologische Veränderungen: "Mein ganzes bisheriges Ich habe unter Minderwertigkeits- und Angstgefühlen zu leiden, auch wenn das niemand bemerkt hat. Interveniert Gott hier oder kommt es durch die innerliche Einstellung von Hoffen, Fröhlichkeit und Erwartungen an diese Heilung? Wo kann der Mensch seinen Glauben wiederfinden?

Ist es sinnvoll, an Gott zu glauben? Doch der bekannte Mediziner Dr. Hermann H. W. Benson, der sich seit 30 Jahren mit dem Themenkreis Glauben und Gesundung beschäftigt, sagt: "Ob Gott wirklich da ist oder nur eine Vorstellung von einem Gehirn, das sich nach ihm sehnet - auf jeden fall werden diejenigen, die an ihn glauben, gesund werden.

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