Julia Koschitz Liiert

Sie musste für ihre Filmkarriere alles opfern.

Aber was für ein Mensch ist die Schauspielerin Julia Koschitz selbst? Julia Koschitz hat sich unerwartet in der ersten Gruppe deutscher Schauspielerinnen etabliert und ein gutes Gespür für die Projekte gezeigt, mit denen sie dies erreichen kann. Es war nicht das erste Mal, dass Julia Koschitz von einer großen Rolle begeistert war. Julia Koschitz (Rein und raus). In diesem hochemotionalen Beziehungsdrama spielen Julia Koschitz und Barbara Auer die Hauptrollen.

Sie musste für ihre Filmkarriere alles aufgeben.

Die 41-Jährige Julia Koschitz wurde am 26. 12. 1974 in BrÃ?ssel gebÃ?rtig. In den TV-Serien "München 7" (ARD), "Allein unter Bauern" (Sat.1) und "Doctor's Diary" (RTL) wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Koschitz wohnt heute in MÃ??nchen und ist am 6. Juli 2016 um 20.15 Uhr im ZDF-Thriller "Vertrauen mir" an der Seite des amtierenden Mitarbeiters JÃ?rgen Vogel anzutreffen.

In einem Gespräch mit der Bundespresseagentur berichtete sie über ihre Aufgabe als skrupellose Jüdin und ihr eigenes Bild von der Menschheit, aber auch über andere Projekte. Was ist Ihre ganz persönliche Meinung über sie - was denken Sie, ist das für eine Dame? Dazu Julia Koschitz: "Elena ist eine kluge, sehr strenge Dame mit einem klaren Berufsziel.

Wer auf solche wesentlichen Sachen in seinem Alltag verzichtet, muss eine große Unterstützung in diesem Bereich anstreben. Der Wunsch nach Selbständigkeit und beruflicher Anerkennung ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Sie hat ein Existenzrecht, das sie sich nicht selbst schenken kann - und zugleich wird sie immer mehr eingesperrt.

Sie ist umso weniger freizügig und selbstbestimmter, je weiter sie aufsteigt. Die Tragödie an der Person ist, dass sie völlig an der Verwirklichung ihrer Träume gehindert wird." Was verstehen Sie unter dem Filmtitel: als Einladung oder Bekräftigung, dass Sie dem Alltag mehr trauen sollten oder können?

Wäre sie mehr an sich selbst als an andere geglaubt, wäre sie nie in diesen tödlichen Kampf hineingekommen. Natürlich muss sie an ihrem Treuhandvermögen mitarbeiten. Im Grunde genommen bin ich jedoch der Meinung, dass beides für unser Überleben unerlässlich ist: eine gute Mixtur aus Zuversicht und Zweifeln. Man muss auf das eigene und das eigene Wesen und auf die Menschen in so vielen Dingen bauen, die man nicht versteht.

Trotzdem kommt man nicht umhin, all diese Sachen auf einmal in Frage zu stellen, auch sich selbst nicht.

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