Jungfrau

Virgo

Eine Jungfrau ist eine Person (besonders eine Frau), die noch nie Geschlechtsverkehr hatte. Sobald sie in die gewagte Beziehung eingetreten ist, ist die Jungfrau zuverlässig und solide in der Partnerschaft. Das UNESCO-Welterbe der Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch bietet eine einzigartige Aussicht. Mit dem " Jungfrau-Gletscher-Flyer " einfach abheben und versteckte Gletschergipfel entdecken. Der Glücksbringer Jupiter positioniert sich in der Jungfrau.

Virgo

Zu dieser Zeit wurden daher Jugend- und Jungfrauenverbände gegründet, die noch über entsprechende Organisationen verfügten (vgl. auch Keuschheitsbewegung). Unschuld der Menschen wird manchmal als Jungfrau beschrieben. Der jungfräulichen Frau kommt im Hochmittelalter große Bedeutung zu. So, im Papstdekret Alfred (1140) und damit im kirchlichen Recht zu heiraten: "Wie eine wahre rechtmäßige Frau sein muss: eine jungfräuliche, jungfräuliche und nach dem Recht begabte Jungfrau.

"Die Unschuld einer Ehefrau ist in patriarchalen Gemeinschaften sehr wichtig und wurde oft als Voraussetzung für ihre Ehe angesehen. Dies ist in vielen Kulturkreisen noch heute der Fall, zum Beispiel bei Arrangierungen. Wenn eine unverheiratete Dame bei der Trauung keine Jungfrau mehr war und dies bekannt war, konnte sie dazu gebracht werden, ohne Kränze zum Traualtar zu führen oder sich mit einem Strohkranz zu schämen.

Jahrhunderts war auch die Unschuld der Frauen in der Europäischen Union gesetzlich vor der Heirat geschützt: Männer, die ihre Braut entjungfert, aber nicht geheiratet haben, drohten in der Bundesrepublik ein sogenanntes Kranzgeld nach § 1300 BGB zu zahlen.

Da die soziale Isolierung (keine Heiratsmöglichkeit, Benachteiligung alleinstehender Mütter und der Schamgefühl ), die zuvor zum gesellschaftlichen Niedergang der Mütter führte, nach und nach zurückging, wurde dieser Rechtsschutz nach und nach aufgehoben und letztendlich nicht mehr angewandt. Häufig wird das Vorliegen eines unversehrten Jungfernhäutchens oder dessen Zerreißen beim ersten Sex als Nachweis der Unschuld erachtet.

Allerdings haben mehr als die HÃ?lfte aller weiblichen Personen beim ersten Sex keine Blutungen[9] und das Jungfernhäutchen ist nicht geschÃ?digt. Sie ist daher nicht für die Bestimmung der Unberührtheit tauglich. Die babylonische Kulturgöttin Ishtar war sowohl Jungfrau als auch Stricher. Als jungfräulich gelten die Tempelpfarrerinnen, auch wenn sie bereits mehrere Nachkommen hatten.

Sie wurden als "jungfräuliche Kinder" bezeichnet. Die griechische Sagenwelt kennt die Götter Athena, Artmis und Hessen als jungfräuliche Wesen, Athena auch namentlich: Die Göttinnen: Nach mithraistischer Tradition einer Jungfrau wurde der Gott mit dem Namen der Jungfrau wiedergeboren. In der Römerzeit wurde die jungfräuliche Welt heilig gehütet und hoch geschätzt. Jedoch war die Verpflichtung der Vestalen, während ihres Priesteramtes jungfräuliche Menschen zu ernähren, einmalig; die Pfarrer und Pfarrerinnen aller anderen gebürtigen Griechen und Römer waren von solchen Beschränkungen nicht berührt.

Die Hinduisten respektieren auch die Unschuld als hohe Wertschätzung, stellen ihre Missachtung aber nicht unter die religiösen Bestrafungen wie den islamischen. In der jüdischen Gesellschaft wird Sex im Allgemeinen nicht als dreckig, verrufen oder nicht erwünscht angesehen. Orthodoxes jüdisches Religionsrecht beinhaltet Interpretationen, in der Regel auch zum Schutze von Mädchen, zum konsensualen und nicht-konsensualen vor der Ehe.

In der Wirkungsrichtung dieser Kultur wird behauptet, dass Sex nicht abzulehnen ist, aber trotzdem immer Teil eines holistischen moralischen Zusammenlebens bleibt. In der Thora sind auch Gesetzestexte über Engagement, Hochzeit und Ehescheidung enthalten, die sich teilweise auf die Unschuld beziehen (Deuteronomium 22). Es gibt zwar gesetzliche Bestimmungen für den Sex außerhalb der Ehen, im Sinn eines Stapelgeschäfts, aber diese werden kaum angewandt, da unter anderem die Hervorhebung des Werts der Ehen zutrifft und sich auch bekannte Rabbis wie z. B. die Maimoniden dagegen ausgesprochen haben.

Bei vielen jüdischen Bewegungen wie Reform- oder konservativem Christentum oder Wiederaufbau wird der vor der Ehe stehende Sex nicht propagiert, aber auch nicht missachtet oder verurteilt. Bei mehr orthodoxen Bewegungen wie den Hasidim kann der Sex vor der Ehe unüblich sein. Die religiöse Übung umfasst Trauungen oder Ehen im jungen Erwachsensein, die zum Teil von einem Ehevermittler (Schadchen) arrangiert werden.

Zum ersten Mal taucht die Jungfräulichkeit in der Thora auf, im Genesisbuch, wo es heißt, dass er nach einer Ehefrau für den Sohne seines Meisters Ausschau hält. Die Jungfrau war sehr hübsch anzuschauen; eine Jungfrau, die kein Mensch wiedererkannt hatte. In der Prophezeiung wird das israelische Volke bei verschiedenen Gelegenheiten als "jungfräuliche Töchter" inszeniert.

Das jungfräuliche Gebären, das ist die Vorstellung von Jesus vom Hl. Geiste und seine von der Jungfrau Maria, ist seit dem zweiten Jh. ein Bekenntnis zum christlichen Glauben in allen drei Glaubensrichtungen der Alten Kirche. Darum wird sie auch die Gottesmutter von Schönstatt gerufen. In der Christenheit, in der Imitation der Lebensart von Jesus Christus, gibt es den Zustand des Zölibats oder der jungfräulichen Unschuld "um des Himmelreichs willen".

Der katholischen römischen katholischen Gemeinde und den christlichen Gemeinden ist der Weiheritus der Jungfrau Maria bekannt, der sowohl den in der ganzen Welt lebenden Müttern als auch den Ordensschwestern gegeben werden kann. In vielen Gemeinden wird gelehrt, dass Sex nur zwischen Ehegatten erlaubt und züchtig ist. Allerdings wurde die Unschuld nie als unabdingbare Bedingung für die Ehe angesehen.

Im Qur'an wird Virginität hoch geachtet, der Qur'an untersagt in Sura 17, 32 Aber der Islam weiß auch um die Trennung von Heirat und Wiederheirat (....) und anerkennt, dass eine Wiederheirat keine Jungfrau sein muss, sondern nur für einen Koitus gültig ist.

Eine Jungfrau wird in muslimischen Ländern einem Jugendlichen zur Heirat vorgeschlagen, aber das ist nicht unbedingt nötig, da selbst der Heilige Geist des Propheten Mohamed als erste Begleiterin eine Frau nahm. Junge Männer und junge Damen müssen sich der Heirat enthalten. Junge Männer erhalten von ihren Eltern grössere Freiheit, aber sie dürfen nicht gegen das muslimische Recht verstossen.

Mit islamischen Brautpaaren kann es zu einem echten Ärgernis werden, wenn nach der Abwesenheit von Blutungen in der Brautnacht davon ausgegangen wird, dass die Frau vor der Ehe Sex hatte.

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