Klinik für Essstörungen Schweiz

Ernährungsstörungen

Leider lassen sich Patienten mit Essstörungen oft erst nach einer sehr langen Krankheitsphase behandeln. Das häufigste Leitsymptom von Essstörungen ist der gestörte Umgang mit der Nahrung, der das Denken, Fühlen und Handeln der Patienten bestimmt. Bei Anorexie oder Bulimie ohne schwerwiegende somatische Probleme können Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Wenn Sie selbst Spezialist in der Behandlung und Erforschung von Essstörungen sind, sind Sie herzlich eingeladen, dem Schweizerischen Expertennetzwerk für Essstörungen beizutreten. Das Kompetenzzentrum für Ernährung, Adipositas und Psyche (KEA) Krankenhaus Zofingen www.

spitalzofingen.ch.

Ernährungsstörungen

Wie sind Essstörungen? Eine frühzeitige Therapie ist notwendig. Unglücklicherweise lassen sich Essstörungen oft erst nach einer sehr langen Krankheitsphase therapieren. Dies kann die Beschwerden verschlimmern und langfristige physische Folgen wie eine Schädigung des Bewegungsapparates haben. Deshalb ist es notwendig, die Erkrankung früh zu erfassen, ernst zu nehmen und spezifisch zu therapieren.

Der Ausweg aus der DesorientierungLesen Sie die Entstehungsgeschichte einer Patienten mit Essstörungen, über ihren Klinikaufenthalt und die Zeit danach.

Medizinische Klinik für psychotherapeutische, psychosomatische und psychiatrische Zwecke

Das häufigste Hauptsymptom von Essstörungen ist der störende Ernährungsumgang, der das Gedankengut, die Gefühle und das Verhalten der Menschen mitbestimmt. Einen weiteren Schwerpunkt der psychotherapeutischen Arbeit bildet das bessere Verständnis des Kampfes um Selbständigkeit und Identifikation und die Arbeit an den damit zusammenhängenden Abwehrmaßnahmen. An dieser Stelle greifen Menschen mit Essstörungen andere psychische Erkrankungen an.

Auch die beiden seelischen Erkrankungen kommen in Kombination vor. 50 bis 75 Prozent der Essstörungen leiden ebenfalls an einer Depression. Modernste psychotherapeutische Verfahren geben Grund zu Optimismus. Durch erfahrene und qualifizierte Fachärzte können nun auch schwerwiegende und langanhaltende Essstörungen mit guten Ergebnissen therapiert werden.

Ernährungsstörungen

Patientinnen mit Appetitlosigkeit oder Magersucht können ohne ernsthafte körperliche Beschwerden im Krankenhaus versorgt werden. Die genaue Diagnostik und die Definition des Therapiezieles und -konzeptes erfolgt in einem Erstgespräch. Im Mittelpunkt steht ein langfristiger Ablauf, den der Betroffene nach dem Verlassen der Klinik selbständig verfolgt. Er erlernt in der Klinik, seine Essgewohnheiten zu ändern, um sein Körpergewicht zu halten.

Andererseits werden sie auch angewiesen, sich mit den Gründen ihrer Essstörungen unter Berücksichtigung ihres gesellschaftlichen Umfeldes auseinandersetzen.

Stationäre Angebote

Infolgedessen können schwere und zum Teil irreversible physische Schädigungen auftreten. Daher ist eine spezielle und ganzheitliche Therapie, d.h. eine Berücksichtigung von physischen und psychischen Problemen, sowie eine Intensivtherapie empfehlenswert. "Die" Binge-Essstörung ist eine Ernährungsstörung, die zu regelmäßigen Anfällen von Heißhunger mit bewusster Beherrschung der Essgewohnheiten führt.

Die meisten Betroffenen haben Probleme mit dem Selbstwertgefühl und depressive Stimmungen im Rahmen ihrer Essgewohnheiten. In der Programmzeitschrift "Gsund" zum Themenkomplex Essstörungen erschienen am Samstag, 26. Oktober 2015, die von den ZSP-Abteilungen Dr. med. Claudia Grammespacher, Dr. med. Anita Wessmer und Dr. med. Dr. Arnold Brunkreef. In der Psychotherapieabteilung gibt es eine spezielle ambulante Versorgung von Essstörungen nach den Leitlinien der Fachgesellschaften für Essstörungen.

Ziel der ambulanten psychotherapeutischen Therapie ist es nicht nur, die Beschwerden zu lindern oder zu reduzieren, sondern auch eine generelle psychologische Stabilität zu erreichen, so dass eine stationäre oder teilstationäre Therapie wieder möglich wird.

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