Löwe

Männerfressende Löwen

Die Löwin (Panthera leo, veraltet/poetisch/Mundart Leu) ist eine Katzenart. Auch Löwen lieben das Lesen! Das gilt auch für Löwen. Die Kumar soll mit den asiatischen Löwen für Nachwuchs sorgen. Das Viersternehotel Löwe & Bär in Serfaus bietet Familienurlaub mit Kinderbetreuung auf höchstem Niveau.

Männerfressende Lions

Die Löwin (Panthera lio, veraltet/poetisch/Mundart Leu) ist eine Katzenart. Die Löwin ist nach dem Löwen die zweitgrösste Raubkatze und damit das grösste Raubtier in Afrika. Der männliche Löwe hat eine Kopfstammlänge von 170 bis 250 Zentimeter, eine Schulternhöhe von bis zu 123 Zentimeter und eine Rutenlänge von etwa einem Metern.

Erwachsene Männchen wiegen durchschnittlich 190kg. Der Löwe hat im Durchschnitt eine höhere Schulterschulterhöhe als der Löwe, ist aber etwas kleiner. Heutzutage lebt der größte Löwe im Süden Afrikas, der kleinste in ganz Europa. Lions haben ein kleines, sandiges oder gelbliches bis dunkles ockerfarbenes Haarkleid. Die männlichen Arten haben auch eine lange Schweifmähne, die in der Regel dunkles Braun ist, aber auch schwarze, hellbraune oder rotbraune Farbe haben kann.

In experimentellen Studien mit gefüllten Löwenmännern hat sich herausgestellt, dass Frauen bei Modellen mit längerer und dunkler Mane gut zurechtkommen. Jüngste Forschungsergebnisse haben jedoch ergeben, dass die Temperaturen auch einen großen Einfluß auf die Mähnengröße haben und daß Löwenmänner in kühleren Gegenden auch außerhalb ihrer Subspezies kräftigere Exemplare bilden als in sehr heißen Gegenden.

Die Löwenmänner in kühleren Gebieten formen daher in der Regel kräftigere Männchen als ihre Mitmenschen in den warmen Zonen. Der ausgestorbene, prähistorische Löwe der Spelaea-Gruppe (siehe unten) hatte wahrscheinlich keine Mähne. Die jungen Tiere haben im ersten Lebensjahr schwarze Punkte am Leib. Sehr selten sind diese Stellen auch beim ausgewachsenen Tier zu sehen, aber immer unklar und nur aus der Ferne zu sehen.

Ähnlich wie bei den Tiger gibt es gelegentlich Leukose unter den Tieren; dies ist das Aussehen von Tieren mit wei? Weil die weißen Loewen fuer die potentielle Beute einfacher zu erkennen sind, haben diese Tierarten es schwieriger zu ueberleben. Es gibt auch Meldungen über Melancholie, d.h. über die schwarzen Löwen, aber keine Beweise für ihre eigentliche Anwesenheit.

In den vergangenen Eiszeitaltern hatten die Tiere (je nach Aufteilung in unterschiedliche Spezies, heute zumeist nur noch als Unterart einer Spezies ) ein großes Vorkommen. Sie erreichte in der vergangenen kalten Zeit von Perú über den amerikanischen Königsweg Alaska[4] über ganz Nordostasien und große Gebiete Nordostasiens und Europa, wo der Löwe auftrat, bis nach Südostasien, Arabia und Afrikan.

5 ] Ein großer Teil dieses Verbreitungsgebiets ging jedoch bereits am Ende der Eiszeit durch die Loewen verloren. Zum historischen Verteilungsgebiet des Königs gehörten nicht nur große Gebiete in Afrika, sondern auch Südosteuropa sowie der Nahe Osten und der indische Raum. Der Löwe war im frühen Mittelalter in Nordspanien noch weit verbreiteten, um 5500 bis 3000 v. Chr. das belegen noch Funde aus dem ungarischen und dem Gebiet des Ukraine.

6 ] Mehrere Zeitgenossen ( (z.B. Herodes, Artistoteles, Plutarch, Fremdenführer ) berichteten, dass der Löwe noch in der Vergangenheit auf dem Balken lebte. 7 ] Es wird vermutet, dass der Löwe im I. Jh. n. Chr. in ganz Europa durch menschliche Eingriffe ausgestorben ist. Demgegenüber wird ein Löwenfund aus der Eisenzeit aus Südspanien den für Circusspiele importierten Tieren zugeschrieben.

Im Norden der Westsahara starben die Arten in den 40er Jahren aus und die asiatische Löwenpopulationen wurden im 20. Lions sind flexibel und kommen in einer Vielfalt von Lebensräumen vor. Bevorzugter Standort des Lions ist die Steppe, aber auch in trockenen Wäldern und Wüsten, früher auch in der trocken-kalten Mammut-Steppe.

Die Hauptgefahr für den Menschen ist, wie bei nahezu allen großen Tieren in Afrika, die Zerstörung von Lebensräumen und die direkte Verfolgung. Seitdem 1995, als unter den Tieren erstmals ein Tuberkulosefall auftrat, wurden im Krügerpark umfangreiche Ermittlungen durchführt. Der Befall kommt von Büffel, die von der Löwenjagd heimgesucht werden und brachte die Seuche durch den Umgang mit infiziertem Hausrind in den Zuchtpark.

Etwa 70 % des Rindes leidet an Lungenentzündung; bei Tieren der Lunge äußert sich die Erkrankung vor allem im Digestionssystem. Abgesehen von dieser TB gibt es eine zweite Erkrankung unter den Tieren. Rund 60 bis 70 % der Lýwen sind mit dem Feline Immunodeficiency Virus (FIV) befallen, einem dem humanen HIV sehr ýhnlichen Erreger, der die Abwehr von Tieren beeintrýchtigt und damit den Weg fýr die Entstehung von TB bahnt.

In der Wildnis gibt es noch 16.000 bis 30.000 Tiere. Nach Schätzungen der Internationalen Weltnaturschutzorganisation für das Jahr 2008 sind die Löwenpopulationen um 30 bis 50 % gesunken. Daher klassifiziert die Weltnaturschutzorganisation für den gesamten Bereich den betreffenden Menschen als anfällig. Der Löwe ist heute in West-Afrika vom Aussterben bedroht. Der Löwe ist vom Tod betroffen.

8 ] Der Asien-Löwe (Panthera leo persica), dessen wilde Population auf den indischen Mädchen-Nationalpark begrenzt ist, wird als bedroht angesehen. Der Löwenbestand in West-Afrika, der kürzlich als gentechnisch anders als die südafrikanischen Löwen bezeichnet wurde[9], wird ebenfalls als hochgradig bedroht eingestuft. Anders als die anderen, ziemlich einsamen Raubkatzen, wohnen sie in Herden.

Eine solche Herde setzt sich hauptsächlich aus miteinander verbundenen Frauen und ihren Nachfahren zusammen, die von einer "Koalition" einiger erwachsener Männer umworben werden. In der Regel gibt es drei bis vier erwachsene Rüden in einem Rüdenrudel, die in der Rangliste über den Hündinnen liegen, im Ausnahmefall bis zu sieben, nur in wenigen Ausnahmen eines.

Ein Löwenstolz erstreckt sich über 20 bis 400 km². Das junge männliche Tier bleibt etwa zwei bis drei Jahre in der Herde, bis es die sexuelle Reife erlangt hat. Dieses Band zwischen verbundenen oder ausländischen Loewen kann sehr eng werden. Sie müssen die Rasenbesitzer verjagen oder im Gefecht unterwerfen.

Die geschlagenen Herdenführer werden ausgewiesen und haben dann in der Regel ein Einzelgängerleben. Anders als die männlichen Tiere bleiben die weiblichen Tiere normalerweise ihr ganzes Lebens in der Herde, in der sie aufwachsen. Lions sind weniger sauber als zum Beispiel die Hauskatze. Lions suchen normalerweise im Dunkeln oder in den kühleren Stunden am Morgen.

Auf manchen Gebieten sind sie auch auf ziemlich ungewöhnliche Beute spezialisiert. Somit schlägt der Löwe in großen Herden mit einer Gruppenstärke von ca. 30 Tiere an den manchmal heranwachsenden Savuti-Elefanten und an den Linyanti-Hippos (beide im Chobe-Nationalpark, Botswana) oder auch den Giraffen (meist Jungtiere). Im angrenzenden Hwange-Nationalpark und in einigen Gebieten dieses Parks machen sie etwa 20 % der Löwenfutter aus, während junge Tiere und vor allem Jugendliche zwischen 4 und 11 Jahren getötet werden.

14 ] Selbst große Packungen sind nicht in der Lage, die ausgewachsenen Rhinozerosse zu töten. Im Gegensatz zu dem weit verbreitet vertretenen Glauben, dass die männlichen Tiere sich nahezu ausschließlich von der Jagd auf ihre weiblichen Tiere ernähren, scheint sie in Wahrheit einen großen Teil ihrer Nahrungsgrundlage selbst zu töten. In einer Untersuchung im Krüger-Nationalpark zeigte sich, dass auch die männlichen territorialen Rüden, die ein Rudel haben, sehr erfolgreich und regelmäßig jagen.

Vor allem in stark überwucherten und unklaren Habitaten scheint sich das packende Männchen weniger von der Nahrung der Frauen zu nähren als in freien Habitaten. Nichtterritoriale Löwenmänner, die noch nicht in der Lage waren, ein Rudel zu besiegen, müssen ihre Opfer sowieso selbst holen und regelmässig erlegen. Anders als die Frauen, die im Untersuchungsgebiet hauptsächlich Tiere wie z. B. Kobolde und Weißschwanzgnus bevorzugen, bejagten die männlichen Löwen hauptsächlich den Kaffern.

Lions sind keine Dauerläufer und können ihre Spitzengeschwindigkeit von etwa 60 km/h nicht lange halten. 16 ] Viele der wichtigsten Raubtiere haben auch eine größere Geschwindigkeit als der Löwe. Aufgrund seiner Körperstruktur kann ein Löwe jedoch rasch beschleunigt werden und ist somit in der Lage, z. B. auf kurzen Distanzen ein Tier einzufangen, das ihm aufgrund seiner maximalen Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde auf größeren Distanzen ausweichen kann.

Lions müssen die Opfer daher normalerweise bis auf wenige Zentimeter genau verfolgen. Oft schleicht sie sich über mehrere hundert Höhenmeter zur Plünderung hinunter, wodurch jede Decke benutzt wird. Die Aufmerksamkeit wird umso größer, je dichter sie an die Opfer herankommen. Wird eine Entfernung von ca. 30 meter erzielt, wird die Raubkatze vom Lion mit mehreren Sets gesprungen.

Die Kraft des Einschlags kann selbst ein Raubtier, das zweimal so stark ist wie zum Beispiel ein Tier wie ein Löwe, stören. Kleine Beute wie eine Thomsonsche Gazelle werden dann von einer Löwin durch den Hals gebissen. Grössere Beute wie Gnus oder Zebras werden durch einen Rachenbiss umgebracht. Die Löwenzähne sind zu kurz, um grössere Blutgefässe zu erfassen, deshalb tötet sie diese grössere Beute, indem sie die Trachea einfangen und die Sauerstoffzufuhr zur Lunge stören.

17 ] Nach dem jagdlichen Erfolg kommt die Platzierung im Spiel zum tragen. 18 ] Der jagdliche Erfolg von Tieren ist damit wesentlich niedriger als der von Wildtieren oder Gepard. Weil der Löwe in offener Landschaft jagt, steigt die Wahrscheinlichkeit, die Opfer zu besiegen. In einer Untersuchung in einer halbwüstenartigen Gegend Namibias kam man jedoch zu dem Schluss, dass die Meute den größten jagdlichen Erfolg hat, bei dem mehrere Rotzlöwen ihre Jagdtechniken genau aufeinander abstimmen.

Manche Löwin umkreiste die Opfer, andere lagen im Überfall. 18 ] Ein anderer Pluspunkt der Gemeinschaftsjagd ist, dass die Raubtiere im Raubvogel besser gegen andere Raubtiere wie wilde Hunde und Hyänen vorgehen. Lions essen oft Ebereschen.

Oft verjagen sie andere Räuber, wie z.B. gefleckte Yenas, von ihrer Jagd - entgegen den üblichen Vermutungen, viel öfter als die anderen. Das geht in einigen Gegenden in Ostafrika so weit, dass 70 % der jagdlichen Opfer der Hyänen auf Löwenjagd gehen. Lions erlangen ihre gesellschaftliche Reife im Alter von zwei bis drei Jahren, ihre physische Reife in 18 Monate.

Zur Bestimmung der Paarungsreife eines weiblichen Tieres verwendet der Löwe das Jacobson-Organ, das sich am Obergaumen erhebt. Der Löwe reißt dazu seine obere Lippe zurück und macht den Mund leicht auf. Bei einer Trächtigkeitsdauer von etwa vier Monate gebiert die Bärin ein bis vier blindes Jungtier mit einem Gewicht von je etwa 1,5 kg und einer Größe von 50 Zentimetern.

Wenn das weit weg von der Herde ist, geht die Mama allein auf die Suche. Spätestens nach acht Schwangerschaftswochen bringt die junge Frau ihr Kind zum Rucksack. Nicht nur bei der Mama, sondern auch bei den anderen Hündinnen lutschen die Junglöwen ab diesem Moment, so dass die Ausbildung allen Frauen der Herde vorbehalten ist.

Mit sechs Jahren werden Löwenjungen abgesetzt und verbleiben noch zwei Jahre bei ihrer Mama. Ein Löwe hat eine Lebenserwartung von vierzehn bis zwanzig Jahren. Männer werden lange zuvor von einem jungen Wettkämpfer ermordet oder verjagt, werden nicht mehr gefunden und hungern. Allerdings leben einige Tiere seit bis zu 34 Jahren im Tierpark.

Die Löwin gehört zu den Raubkatzen und innerhalb dieser zur Art des Pantheras, die sich durch ein nicht ganz verknöcherter Hyoidknochen auszeichnet. Jüngste Untersuchungen belegen jedoch, dass das lautstarke, typische Rauschen des Lions (und anderer Grosskatzen der Art Panthera) hauptsächlich durch eine besondere Kehlkopfform verursacht wird. Die Löwin säuselt, wie andere Raubkatzen, nur beim Atmen.

Aus dem tansanischen Land stammen die längsten Fossilien einer löwenähnlichen Raubkatze, die etwa 3,5 Mio. Jahre jung ist. Einige Wissenschaftler betrachten diese Fundstücke, die nur aus Kieferfragmenten und einigen postkraniellen Gräten zusammengesetzt sind, als eine Art pantherische Leos, andere Wissenschaftler bezweifeln diese Gleichung. Aufgrund der wenigen Fundstücke ist eine exakte Feststellung der Artenzugehörigkeit kaum möglich, auch die wohl ältesten nachgewiesenen Löwenfunde in Südafrika sind etwa zwei Mio. Jahre älter.

19 ] Vor etwa 700.000 Jahren erschienen erstmals der Löwe aus Mosbach (Panthera lio fossilis) in Deutschland. Eine 1,75 Mio. Jahre alte untere Löwenkiefer aus der Olduvai-Schlucht in Tanzania hat eine auffallende Reminiszenz an die Mosbachlöwen. Sie werden als die grössten europäischen Loewen angesehen und haben in der Cromer-Warmzeit vor mehr als 500'000 Jahren bei Wiesbaden im hessischen und bei Heidelberger in Baden-Württemberg gejagt.

Manche Tiere waren beinahe so lang wie die grössten in der Geschichte der Erde, die Amerikaner (Panthera Leo Atrox), aus Californien, die eine Rekordhöhe von 3,60 Metern erreicht haben (Kopf-Rumpf-Länge: etwa 2,40 m, Schwanz-Länge: etwa 1,20 m). Der Löwenfund in ganz Deutschland stammt von den Eiszeitlöwen (Panthera leo speea ), die aus dem Mosbachlöwen entstanden sind.

Im Nordosten Asiens und in der Region Berlin gab es eine weitere Subspezies, den Beringia-Höhlenlöwen (Panthera leo vereshchagini). Bis zum Ende des Pleistozän sind in Zentraleuropa, Nordamerika und den USA häufig vorkommende Tierarten die sogenannten Tiger. Mehrere Subspezies des Lions wurden zwar geschildert, aber meistens werden nur die nachfolgenden akzeptiert:

Die Berberlöwin (Panthera Leo Leo) wohnte in Nord-Afrika und hatte anscheinend eine besonders starke Mane. Die Zugehörigkeit der Europäer zu dieser Subspezies ist nicht bekannt. Manche Privatpersonen und Tiergärten, zum Beispiel in Berlin und Hamburg, ziehen Tiere heran, die größtenteils wie berberische Tiere aussehen und wahrscheinlich noch berberische Löwengene haben.

Inwieweit es sich dabei um reiner Berberlöwe oder um einen bestimmten Berberlöwenanteil handeln kann, konnte bisher kaum festgestellt werden. Sie kommen von seit mehreren Jahrhunderten in Haft gehaltenen Exemplaren, über deren genauen Ursprung sich nichts wirklich Gültiges feststellen lässt. Weil gefangene Tiere verhältnismäßig leicht zu brüten sind, ist es durchaus möglich, dass sie es sind.

Das südafrikanische Cape Lion (Panthera lio melanochaitus) ist sicherlich ausgerottet; es wurde im 19. Jh. den Grosswildjägern zum Opfer gereich. Die Löwin der Massas (Panthera lio massaicus) aus Nordost- und Ost-Afrika von Aethiopien, Kentinien, Tanzania bis Mocambik. Der ausgestorbene, prähistorische Löwe aus Amerika und Nordeurasien bildet eine eigene Rassegruppe (Spelaea-Gruppe), die sich in genetischer Hinsicht von den afrikanischen und südasiatischen Löwen (Leo-Gruppe) abhebt.

Cryptozoology handelt von dem vermeintlich getupften und mit einer kurzen Schweifmähne versehenen Wolfsmähne, der im kenianischen Oberland lebend. Der Pelz eines solchen Tieres ist noch heute im Natural History Museums in Londons erhalten. Die Behauptung, solche Loewen seien Hybriden von Loewen und Panther, ist mehr als wenig wahrscheinlich, da diese in der Regel lebensfeindlich sind.

Die Hybride von Loewen und Panther konnten in Kriegsgefangenschaft zwar mehrmals nachgewiesen werden, aber ihr Pelz zeigt ein anderes Bild als das angebliche Marozi-Pelz in der Stadt. Lions sind unter den berühmtesten Tierarten und gehörten zu den "Big Five", den fünf bedeutendsten Grosswildarten in Afrika. Die Löwenjagd ist zwar manchmal noch vorhanden, aber rar geworden.

Jahrhunderts war die Jagd auf Großwild noch ein Prestigeereignis. Vor mehr als 30.000 Jahren stellten die Eiszeitjäger auf der kulturellen Bühne von Aurignacia den größten Teil der Welt dar. Eines der beeindruckendsten Kunstwerke aus dieser Zeit, das auch eine der am längsten erhaltenen Plastiken der Menschen ist, ist die knapp 30 cm große Gestalt des so genannten Löwenmensches aus Mammut-Elfenbein mit einem menschlichen Leib und dem Löwenkopf aus der Höhlenhöhle Hohlenstein-Stadel in Baden-Württemberg.

Die Bronze-Skulptur des Marienlöwen geht auf das antike Babylon zurück. Der Löwe hat in vielen Kulturkreisen durch den Einfluß des Physiologen, eines altchristlichen Buchs über den Tiersymbolismus mit grossem allgemeinen Einfluß auf die Westkultur, eine Position als "König der Tiere" erlangt. Der Löwe befindet sich zum Beispiel auf den Wappenstiften von Hesse, Hussum, Luxemburg, Zuerich, Aquitaine und Montevideo.

Die Europäer wurden darauf aufmerksam, dass der Löwe früher im Mittelmeerraum vorkommt. Die griechische Legende zeigt in verschiedenen Funktionen Löwen: Der Löwe Nemean wurde als menschenfressendes Ungeheuer beschrieben, dessen Tötung eine der zwölf Tätigkeiten des Königs war. Im Märchen von Andreas reißt der Helden, ein entflohener Knecht, einem Loewe einen Stachel aus der Pranke; als er spaeter als Bestrafung fuer seine Entfluchtung zu den Loewen geworfen werden soll, wird er wieder erkannt und nicht mehr getoetet.

Der Löwe wurde auf der Fahne von srilankischer Seite als Singhalesensymbol unsterblich gemacht. Das singhalesische Volk hat seinen Namen vom Sanskrit-Wort namens www. com, was "Löwe" heißt. Im Nordhimmel gibt es zwei Konstellationen, die nach diesem Wesen benannt sind: der Löwe und der kleine Löwe. Ersteres soll eine Verkörperung des Nemean Lion sein, während letzteres eine neue Kreation des 17. Jh. war.

Daß der Löwe immer noch ein Bild als kraftvolles, kräftiges Wesen hat, beweist die Tatsache, daß sich die Menschen immer noch nach ihm nannten. So wurde der Afghane zum Beispiel von seinen Gefolgsleuten "der Löwe von Punjir" getauft, der Äthiopische Imperator hieß selbst " Löwe von Judah ".

Der Löwe wird in Tiermärchen auch als edel angesehen. Der Bau der Brucke kam zum Stillstand, als die Loewen in Lager einfielen, die mit hoher Dornenmauer eingezäunt waren und dort Menschen toeteten und aßen. Neunmonatig hat sich der Bauleiter, der englische Lieutenant Colonel Johns Henri R. T. Patterson, um die beiden Loewen ausfindig zu machen und zu toeten.

Die beiden erwies sich als kerngesunde Männchen, mannlos und von ungewöhnlicher Größe. Im Feldmuseum für Naturkunde in Chikago sind die beiden gejagten Loewen zu sehen. Universität von Kalifornien, Berlin 1991, S. 369, S. 369, Der Löwe in der Wissenschaft.

Theiß, Stgt. 2002, lSBN 3-8062-1734-3 M. Haikal: Die Löwen-Fabrik.

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