Medium

Mittel (Kommunikation)

Das Medium lernt, sich auf die entsprechende Frequenz einzustellen. Neben Medium≪≪ ist ≫Kommunikation ein zentrales Thema der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Mittel - Altgriechisch: die Mitte, auch öffentlich, Gemeinwohl, öffentlicher Weg. Aber in unserer modernen Sprache nennen wir alles, was irgendwie etwas vermittelt, ein Medium. Lesen Sie Bewertungen, vergleichen Sie Kundenbewertungen, sehen Sie sich Screenshots an und erfahren Sie mehr über das Medium.

Mittel (Kommunikation)

Das Medium (lateinisch medium, "middle", "center", aus dem Altgriechischen übersetzt etwa: μέσov medson, "the middle"; auch public, common good, public way) ist nach einem neueren Kommunikationsverständnis ein Mediator im ganz allgemeinen Sinne. Der Begriff "Medium" kann in der Umgangssprache oft mit Kommunikationsmitteln gleichgesetzt werden. Die Pluralität der Kommunikationsmedien wird seit den 80er Jahren für alle Kommunikationsformen und -organisationen genutzt und stimuliert interdisziplinäre Fragen zwischen fachlichen, ökonomischen, rechtlichen, gesellschaftlichen oder psychischen Fragen mit Stichworten wie z. B. Mediakultur.

Die Bezeichnung Medium hat eine wechselvolle Entstehungsgeschichte und wurde in den Bereichen Ãsthetik, Logistik, Physik zum Beispiel in den Bereichen Kunst, Philosophie, Physiologie und Rechtswissenschaft anders gehandhabt. Das Medium als Mensch schafft einen Zugang zu unzugänglichen Lebenswelten. Auch die alte Epistemologie geht von Erkenntnismedien aus, in denen Kognition stattfindet (Aristoteles, der die erste Erkenntnistheorie verfasst, ist auch der erste, der das lokale Dazwischen" des Mediens begründet und als eigenständiges Moment bezeichnet, als Metaxie", d.h. das Medium"[4]).

Sie sind eng mit materiellen Bestandteilen wie z. B. der Wasserversorgung, der Luftversorgung oder dem menschlichen Hauch verbunden - eine elementare Theorie, die noch bis in das 18. Aus dem wissenschaftlichen Begriff "Medien" leitet sich der Begriff "Medium" ab, der im 19. Jh. geprägt wurde, um alle Ladungsträger von physikalischen und chemischen Prozessen zu beschreiben.

Medien als materielle Mittler Weil Substanzen Impulse und Energien senden, können sie auch Informationen aussenden. Das Medium als Kommunikationsmedium Der Ausdruck Medium wurde von der materiell mediatisierten Übertragung von Informationen auf beliebige Kommunikationsmedien zwischen Sender und Empfänger umgestellt. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhundert entwickelte technische Mittel der Kommunikation, wie z. B. Grammophon, Kamera, Telegrafie und Radio, aber auch neue Reproduktions- und Produktionsverfahren in den Druckmedien, führten zu einer Erweiterung des Mediums.

Mit dem umstrittenen Stichwort "Das Medium ist die Botschaft" (1967) machte der Literaturspezialist Marschall MacLuhan darauf aufmerksam, dass die Informationskanäle vielleicht bedeutender sind als die Informationen selbst und lenkt die Blicke vom Inhalt auf seine oft übersehene Mediation.

Mit seiner Arbeit Verstehen von Mitteln (1964) definiert er Mittel als Erweiterungen der Wahrnehmungsorgane und behauptet damit eine Parallelität zwischen Masse und Instrument. Primärmedien sind die Mittel des elementaren Kontaktes des Menschen, bei denen kein Mittel zwischen Sender und EmpfÃ?nger wie bei der Sprach- und Bewegungslehre (z.B. Gesichtsausdruck, Gesten, Pantomime) angeordnet ist.

Sekundärmedien benötigen eine Technik auf der Senderseite, nicht aber auf der Empfängerseite. Tertiärmedien benötigen sowohl für den Sender als auch für den Adressaten einen technischen Weg wie z. B. telefonisch, telegrafisch, per E-Mail, Radio und die elektronische Masse wie Radio oder Fernsehr. Im Volksmund wird "Massenmedium" oft als Synonym für den Ausdruck Medium angesehen:

Es fehlt an begrifflicher Klarheit in dem, was als Medium bezeichnet werden kann: die Information selbst (z.B. Film), die technische Ausstattung (z.B. Beamer, Internet) oder die Institute, die beides zur Verfuegung stellt (z.B. Facebooks, YouTube). In seinem Traktat Aufbaukasten zu einer Theorie der Medien (1970) entwickelt der Autor Hanns Mag.

In Anlehnung an die Rundfunktheorie von Brecht und die Polemiken von Horkheimer und Adorno gegen die Kulturwirtschaft ging er der Fragestellung nach, in welchem Maße das Medium zur Befreiung oder Manipulierung beizutragen hat. Der Soziologe Niclas Lucann ist eine weitere Entwicklung der Lehre seines Lehrers/der Lehrerin Talk, der das Thema Macht und Macht als Medium verstand, eine Begriffsbestimmung von Kommunikationsmitteln, die zwar Technologie vorausgesetzt, aber nicht direkt mit Technologie verbunden ist.

"Für ihn sind sie " Geräte ", die "der Umwandlung von "unwahrscheinlicher in glaubwürdige Kommunikation" diene. Dieser sehr allgemeinen medialen Konzeption fügt er die Abgrenzung zwischen Medium und Gestalt bei ( "in Bezug auf die Sache und das Medium von Heider und Georg Spencer-Browns Formgesetze"), so dass man beispielsweise von einer Ordnung als Gestalt im Medium der Macht, von einer Erkundung als Gestalt im Medium der Wahrhaftigkeit oder von einer freundschaftlichen Gebärde als Gestalt im Medium der Liebe reden kann.

Primärmedien sind Mittel des elementaren Kontakts des Menschen ohne Hilfsmittel, Sekundärmedien erfordern sowohl seitens des Herstellers als auch seitens des Verbrauchers für ihre Herstellung, aber nicht für ihre Wahrnehmbarkeit, Vorrichtungen, Tertiärmedien erfordern Vorrichtungen, quaternäre Mittel erfordern den Einsatz von Vorrichtungen, aber weder zeitlich noch lokal sind Vereinbarungen vonnöten.

Media sind die technischen Kommunikationswege, die unterschiedliche Beschilderungssysteme - visuell (z.B. Zeitungen), auditiv (z.B. Radio) und audiovisuell (z.B. Fernsehen) - mit unterschiedlichen Kapazitäten befördern können. Sie müssen sich selbst gestalten, um ihre jeweiligen Medientechnologien effektiv einsetzen zu können. Die mediale Kommunikation entsteht durch Herstellungs-, Bereitstellungs- und Empfangsprozesse und stellt somit ein vielschichtiges Mediensystem da.

Ein Medium kann sowohl funktionell als auch gestört sein. Media sind institutionell verankert. 1999 entwickelte der Medienforscher Dr. med. Jürgen Wilhelm den Terminus des Leitmediums für den Bereich der Breitenmedien, der einen speziellen Einfluß auf die Meinungsfindung hat. Seine Auseinandersetzung mit der konkreten Beziehung zwischen dem Medium und seinem Einfluß wurde in englischer Sprache mit dem Ausdruck "German leitmedium" gebührend untermauert. Sekundäre Literatur von Dr. med. Frank Harttmann oder Dr. med. Michael Sandothe hat den Terminus an den Hochschulen durchgesetzt.

Schon heute unterscheidet er, im Unterschied zu den erwähnten Begrifflichkeiten, zwischen den Bezeichnungen Mediation, Mittel und Medium, wodurch das Medium nur ein Ort ist, innerhalb dessen die durch Mittel vermittelt erfahrbar wird. In Anlehnung an das obige Beispiel sollte also die Tageszeitung als materielles Medium nicht als solches, sondern als Mittel bezeichnet werden.

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