Praktikum Lebens und Sozialberater

Praxiszeiten des Lebensberaters

Berufspraktikum in einem Altenpflegeheim mit Betreuung. Helfen Sie uns bei der Entwicklung und teilen Sie uns mit, wo Sie Ihr Praktikum absolviert haben. Zur Erlangung des Gewerbescheins ist neben der Ausbildung auch ein Praktikum erforderlich. Ausbildung in Lebens- und Sozialberatung ist Berufsausbildung. Sie ist die professionelle Beratung und Unterstützung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen.

Praxiszeiten des Lebensberaters

Lebensreferenten in der Weiterbildung sind eingeladen, sich aktiv an unserem Verband zu beteiligen. Das Praktikum wird an Ihrem Wohnsitz abgehalten. Der Praktikumszeitraum ist amtlich festgelegt und anerkennt. Betreuung und Selbstwahrnehmung erfolgt durch einen "qualifizierten Dipl.-Lebensberater". Unbeschadet der Anforderungen nach Absatz 1 sind folgende Aktivitäten bis zum maximal genannten Umfang vollständig zu berücksichtigen: 2.

Bei einem Praktikum, das der Antragsteller im Zuge einer Ausbildung nach 1 (2) absolviert hat, ist eine berufliche Aktivität zu berücksichtigen, soweit die Ausbildungsinhalte des Praxisteils / der Praktika spezifisch für die Beratung sind und den Absätzen 1 und 2 entsprechen. In den Bescheinigungen über die berufliche Tätigwerden sind die Einzelbestandteile, aus denen sich die berufliche Tätigwerdens zusammensetzen, im Detail anzugeben.

Die Beratungsstelle und die Betreuungsstelle werden als eine kostenpflichtige Arbeitsstunde betrachtet.

Berufspraktikum für Lebens- und SozialberaterInnen

Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit ist viel gravierender, als viele glauben. Der Frust, der mit der Arbeitslosenquote einhergeht, das permanente Bewußtsein, nichts zu sein, nichts zu haben und nichts zu werden, und das Wissen um die eigene Sinnlosigkeit bleiben nicht ohne Folgen. Häufig wird der Drogengebrauch auch zu einer Folgeerscheinung der Arbeitslosen.

Neben den jungen Menschen sind auch die Erwachsenen die Hauptopfer, da ihr Verhältnis zu ihrem eigenen Sohn oft beeinträchtigt ist. Es sollen außerschulische Jugendarbeitsprojekte entwickelt und umgesetzt werden, die sich mit den Gründen des Alkohols und Nikotinkonsums bei jungen Menschen befassen und schädlichem Alkoholkonsum vorgreifen.

Methodik zur Erhöhung der Sozialkompetenz und Selbststeuerung; Vorhaben, die eine intensivere Untersuchung des (Konsum-)Verhaltens fördern; aktives Einbeziehen der Zielgruppen in Informations- und Beratungsaktivitäten zu Präventionsthemen und Inhalt. Da das Weißbuch der EU-Komission " Neue Impulse für die europäische Jugend" unter anderem großen Wert auf "Partizipation" legt, muss besonders darauf geachtet werden, dass die Jugendlichen bei der Gestaltung der vorgelegten Vorhaben mitwirken.

Alle haben das Recht auf Gleichberechtigung und ein diskriminierungsfreies Dasein. Das" Europäisches Jahr der Gleichberechtigung für alle" hat zum Ziel, die Gleichberechtigung durch Initiative und Projekte in den Vordergrund zu stellen und vor allem jungen Menschen den Nutzen einer vielfältigen Gemeinschaft für ganz Europa aufzudecken. Obwohl die Arbeitslosenquote in den vergangenen Jahren im Schnitt in ganz Europa weiter gesunken ist, ist die Zahl der jungen Menschen unter 25 Jahren, d.h. "der Jugendanteil unter ihnen ist gestiegen", laut GPA-Jugendstatistik derzeit (14.07.2003) die höchstmögliche Jugendarbeitslosenquote seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, und zwar fast 50.000 unter 25-Jährige.

Im Jahr 2002 verzeichnete die Fachstelle Berufsinformations- und Qualifizierungsforschung (BIQ) des Österreichischen Arbeitsmarktservices einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 24 Jahre) auf 36628 Personen, davon 21116 Männer und 15512 Frauen. In den letzten Jahren hat die Volkswirtschaft immer weniger Ausbildungsplätze für neue Auszubildende zur Verfügung gestellt. Im Jahr 1997 gab es in ganz Deutschland 40175 neue Lehrlinge, 1998 39052 neue Lehrlinge und 1999 38427 neue Lehrlinge.

Die Gesamtzahl der Ausbildungsplätze für neue Auszubildende ist in den vergangenen 9 Jahren um 31% gesunken, was einem Minus von rund 18.000 Ausbildungsplätzen entspricht. Aufgrund des zunehmenden Lehrstellenmangels gibt es auch für junge Menschen für gewisse Ausbildungsberufe und natürlich auch in einer gewissen Gegend keine ausreichenden Auswahlmöglichkeiten.

Berufsbildungsexperten der Bundesrepublik Deutschland halten einen Überhang von 12,5 % der Ausbildungsplätze für erforderlich, um allen jungen Menschen das Recht auf eine (!) regionale und berufliche Wahlfreiheit zu garantieren. Damit ist vor allem ein großer Teil der Arbeitsplätze für "Arbeiter" verloren gegangen, während im Dienstleistungssektor und in der Administration ein außergewöhnlich hoher Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen war.

Die neuen Technologien der Informations- und Kommunikationstechnologie erhöhen weiter den Prozentsatz hoch qualifizierter Arbeitsplätze auf dem Markt, was die Arbeitsmarktlage für ungelernte oder gering ausgebildete junge Arbeitnehmer weiter anheizen wird. In Zeiten knapper werden junge Menschen mit höherem Schulabschluss denjenigen mit niedrigerem Bildungsabschluss bevorzugt, auch für einfachere Berufe.

Unter den ohnehin schon unsicheren Bedingungen in ganz Europa nimmt auch der Teilzeitanteil zu. Dieser Mangel an Arbeitsplätzen spiegelt sich auch in der Qualität der Arbeit in Ã-sterreich wider, so dass junge Menschen in diesem Land zunehmend in prekÃ?re ArbeitsverhÃ?ltnisse geraten. Von der steigenden Arbeitslosenquote sind jedoch noch mehr Betroffene als Lehrstellensuchende gefordert, die nach Abschluss ihrer Ausbildung "stempeln" müssen.

Obwohl die Jugenderwerbslosigkeit in Ã-sterreich im weltweiten Vergleich noch gering wirkt, gibt es einige Hinweise darauf, dass der Arbeitslosenverlauf relativ wenig Ã?ber die Erwerbsmöglichkeiten junger Menschen ausmacht. Um ihre Arbeitsmarktlage angemessen beurteilen zu können, muss die Beschäftigungsentwicklung junger Menschen berücksichtigt werden. Dies zeigt ein hohes Maß an wirtschaftlicher Reaktionsfähigkeit, das den langfristigen Rückgang der Arbeitsmarktbeteiligung infolge der Weiterbildung überschattet (vgl. dazu auch die Ausführungen von Herrn Dr. med. Biffl 1995).

Auch die Beschäftigungsquote junger Menschen sinkt in einer Zeit der Verschlechterung der Arbeitsmarktbedingungen mehr und mehr als bei anderen Bevölkerungsschichten. Massnahmen wie Jugendausbildungsstiftungen, die den jungen Menschen die Chance geben, die gesamte Ausbildungszeit, gegebenenfalls auch die Abschlussprüfung, zu beenden, führen nur zu einer kurzfristigen Entlastung, die für viele junge Menschen die möglicherweise noch traurigere Aussicht auf einen Arbeitsplatz in der Arbeitsgesellschaft trotz ihrer Berufsqualifikation mit sich bringt.

Zu diesen Massnahmen gehören oft spezielle "Problemgruppen" für die Vermittlung: Frauen, junge Menschen ohne Schulbildung, junge Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen, junge Ausländer und solche, die Verbrechen begangen haben. Um Jugendlichen, denen es nicht gelang, sich in den regulären Arbeitsalltag zu integrieren, den Zugang zur Arbeits- und Berufswelt zu vereinfachen, wurden in Ã-sterreich Berufsbildungskurse und Ausbildungsstiftungen im Zuge des National Employment Plan (NAP) aufgelegt.

Ausbilderinnen und Ausbilder geben Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei den jungen Menschen mit Transitionsproblemen in das Arbeitssystem um eine sehr unterschiedliche Gruppe von Menschen mit eingeschränkter intellektueller Kompetenz oder speziellen Verhaltensauffälligkeiten wie einer erhöhten Aggressionstendenz handele (vgl. dazu auch Bergmänner u. Eders 1999). Der Umfang der Teilhabe am Arbeitsleben im Allgemeinen und die Stellung, die in der Teilhabe eingenommen wird, sind wichtige Faktoren für die Eingliederung in die Gemeinschaft.

Auf kurze Sicht sind daher Regierungsinitiativen angebracht, wenn die große Arbeitslosigkeit von Jugendlichen den Eintritt in den Arbeitsmarkt nicht ermöglicht und ihnen damit für den weiteren Lebensweg Probleme auf dem Arbeitsmarkt bereitet.

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