Spirituell

Das sind die größten Lügen der spirituellen Szene.

Dies ist eine grundlegende Erkenntnis, die in der Spiritualität existiert. Bei der Spiritualität gibt es zwei Fehler. Ich werde und werde selbst zur Antwort auf "Was ist Spiritualität". Das spirituelle Leben und die Bedeutung von Religion und Esoterik. Heutzutage kommen viele Menschen auf der Suche nach Sinn und Bewusstsein mit der "Spiritualität" in Berührung.

Das sind die grössten Lüge der Geistesszene.

Es freut mich, dass mein Beitrag "Was sie dir in der geistlichen Welt nie erzählen werden" so gut aufgenommen und vor allem so gut aufgenommen wurde, wie ich es vorhatte. Wir sind alle dazu berufen, eine Geistigkeit zu erleben, die ohne künstliche Formen, ohne "ego-rausch" und "yada yada" auskommt.

Wer möchte, kann nun mit diesem Beitrag etwas weiter ins Detail gehen und weitere tote Winkel in der geistigen Welt ergründen. Möglicherweise fragen Sie sich auch, warum ich als Medien- und Spiritualtrainer dies überhaupt mache und vielleicht auch, ob ich damit nicht "mein eigenes Leib " zerschneide.

Ich möchte etwas zu diesen beiden Punkten anmerken. Von Anfang meiner Zusammenarbeit mit Menschen an war es immer mein größter Ehrgeiz, ihnen ein Gespür für ihr eigenes Verhalten zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie sie ihr eigenes zu einem einfacheren, glücklicheren und erfüllenderen werden kann.

An der Oberfläche wollen alle geistigen Fächer dies, aber einige von ihnen setzen den Menschen auch Auflagen und Forderungen auf, die sie letztlich nur wieder unfrei machen. Nichts anderes hat in der Geistigkeit so wenig Raum wie der Mangel an Selbstbestimmung! So kommen wir schon zur ersten Lügen der geistigen Szene: Nichts funktioniert ohne Bräuche.

So gab es am Ende des Seminares zahllose Anweisungen für Engelsrituale - das bedeutete, dass man, wenn man sie richtig durchführen wollte und die Engelwesen wirklich ernst nahm, diese Wesen in alles miteinbezieht. Sie macht uns starr und eingeschlossen, aber das mächtigste und bedeutendste aller menschlichen Handlungen ist unser Bewusstsein.

Aber muss es wirklich sein, dass wir unser ganzes Leben "ritualisieren"? Der geistliche Mensch der Moderne steht über ihm und weiß, dass das bedeutendste Lebensritual das eigene Bewußtsein ist, so wie es zum Beispiel buddhistische Traditionsmönche ausübt.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit spirituellen Lebewesen und möchte keinen Tag auslassen. Übersteigt unsere geistige Leistungsfähigkeit jedoch ein gewisses Niveau, besteht die Möglichkeit des Ausrutschens. Wir sollten uns dann immer wieder daran erinnern, dass wir auf der Welt sind, um eine Menschenerfahrung zu machen und zu erfahren, wie wir trotz der weltlichen Verhältnisse unsere eigene Perfektion ausleben.

Man inkarniert sich nicht auf dieser Welt, um immer wieder mit Geistwesen zu sprechen, das ist einfach nicht der Grund für ein idyllisches Dasein. Dies geschieht, weil in der geistlichen Landschaft das Image herrscht, dass es überirdisch talentierte, beinahe Eliten gibt, denen dies verwehrt wird. Alle können mit subtilen Kräften miteinander reden und zusammenarbeiten, und viele tun dies ihr ganzes Leben lang, ohne es zu wissen.

Das ist alles gut so, wie es ist, und selbst geistige Herren haben dir nichts zu erzählen. Seit einiger Zeit sehe ich einen großen Aufschwung in der geistlichen Welt und das gilt besonders für die Yoga-Szene. Zunehmend werden an Menschen Forderungen und Voraussetzungen geknüpft, einer bestimmten geistlichen Gruppierung anzugehören.

Wer sich nicht daran hält, hat natürlich auch ganz schön schlimme Seiten in der Runde und schlimme Aussichten. Es ist nicht geistlich. Umso unbegreiflicher ist es, wenn bestimmte geistige Verfahren nicht angewendet und praktiziert werden sollen, bis man vom "Meister" eine Initiation bekommen hat, bestimmte Wesen und Juwelen oder so was.

Sie sind ein göttlicher Mensch, der sich für eine Menschenerfahrung entscheidet - glauben Sie wirklich, dass Sie das alles brauchen?

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