Traumatherapie Basel

Unfallmanagement durch Somatic Experiencing

Auch als Yogalehrer habe ich mich auf Achtsamkeits- und Trauma-Yoga spezialisiert. Das Somatic Experiencing (SE) ist eine körperorientierte Therapie zur Verarbeitung überwältigender Erfahrungen (Trauma). " Ein Trauma unterdrückt die Entfaltung des Lebens." Die Traumatherapie bedeutet, sich den Erinnerungen in einer geschützten Umgebung zu stellen, um sie zu verarbeiten und zu integrieren. Schweizerisches Institut für Traumatherapie SITT: www.

sitt.ch.

Traumabewältigung durch somatisches Erleben

Somatisches Erleben ( "Somatic Experiencing", SE) ist eine körpernahe Behandlung zur Bearbeitung überwältigender Erlebnisse (Trauma). In einer lebensgefährlichen Lage sind die ursprünglich vorhandenen chemischen Prozesse Ringen und Ausbrechen. Die traumatisierten Menschen leben im Hier und Jetzt. Das Somatische Erleben ermöglicht es, zu wenig daran zu erinnern, was passiert ist, wenn das Geschehen zu stressig ist.

Die " gefrorene " Arbeit wird in kleinen Mengen "aufgetaut" und nach und nach abgeführt, um eine weitere Verletzung während der Aufarbeitung zu verhindern. Mit dem Erkennen und Wiederaufleben der inneren Abwehr ( "Kampf und Flucht") wird aus dem Lähmungs- und Taubheitsgefühl ein neuer Eindruck von Stärke, Vitalität und Lebenslust. Der tiefsitzende Effekt eines Traumas kann sich sanft auslösen.

Weil die Traumatreaktionen im Grunde vom Hirnstamm (Instinkt) kontrolliert werden, können sie letztendlich nicht vom Verstand und Wille beeinflusst werden. Aus diesem Grund können die kognitiven Herangehensweisen und die Beschäftigung mit Gefühlen bei Menschen mit Traumata zu einer Verbesserung der Symptome beitragen, aber die Trauma-Reaktion darf sich nicht auflösen. Das Somatische Erleben dagegen nutzt differenzierte Körperwahrnehmungen, um mit instinktivem Bereich des Hirns in Berührung zu kommen und bringt den Menschen zurück zu einem ganzheitlichen Empfinden (Kohärenz).

Somatisches Erleben ( "Somatic Experiencing", SE) wird bei Überreizung, Überfunktion, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, ADHD, Angst, Angstzustände, Depression, Abhängigkeit, bipolare Erkrankung, Zwangsstörung, Allergie, asthmatische Beschwerden empf, Angst, Angstzustände usw. empf, etc,

Somatische Traumatherapie - Somatische Erfahrung® von Dr. med. Peter Lewine

Die Somatische Erfahrung® (SE) ist eine psycho-physiologische Therapie für Menschen mit traumatischen Erlebnissen. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für den Umgang mit den Konsequenzen von Erschütterungen und Traumata und unterstützt die Betroffenen dabei, wieder Selbstvertrauen in ihre eigenen Kräfte und Lebensenergien zu erlangen. Und was ist ein Notfall? Traumata sind alle Ereignisse, die unsere schützende Hülle verletzen und uns überfordert und hilflos fühlen lassen.

Traumatische Erfahrungen haben viele Formen: Unfälle, Abstürze, Eingriffe, Zahnbehandlungen, schwerwiegende Erkrankungen, Unfälle oder der Tod einer nahestehenden Person sind ebenso ein Teil davon wie Gewalttätigkeit, Kriege, Naturkatastrophen oder Mißhandlungen. Wenn wir es schaffen zu fliehen oder zu kämpfen, gewinnt der Körper in der Regel sein natürliches Gleichgewicht wieder. Bisher bereitgestellte Energie bleibt im Nerven-System eingeschlossen und wird nicht abgegeben.

Wir bezeichnen die im Nerven-System gebundenen Kräfte als Traumen. Daher versteht man unter einem solchen traumatischen Zustand eine biologische Unvollständigkeit der Reaktion des menschlichen Lebens auf eine als lebensbedrohend empfundene Erkrankung. Was sind die Konsequenzen eines Traumas? Werden sie nicht freigesetzt, verhält sich der Körper so, als ob die Gefahr weiterbesteht. Häufig sind die Verhaltensweisen, Reaktionen, Glaubenssätze, Empfindungen und Überlegungen der in der heutigen Zeit beobachteten Personen noch mit den beängstigenden Erlebnissen aus der Geschichte verbunden.

Das Trauma wird bei uns physisch und psychisch nachverhandelt. Nicht das Geschehen selbst ist ausschlaggebend, sondern der Reaktionsmodus des vegetativen Systems, d.h. wie die regulativen Kräfte mit der Gefahr umgegangen sind. Es ist möglich, ohne Inhalte und Erinnerungen zu agieren, wenn das Event zu aufwändig ist.

Durch die allmähliche Ableitung der im Nerven-System gebundenen Energien wird eine eventuelle Re-Traumatisierung während der Verarbeitung umgangen. Resourcenbildung, Ausrichtung, Erdung, Zentrum und Verfolgung von Körperwahrnehmungen, Verhalten, Gefühlen, Denken, Bildern und Bewegungsabläufen. Zunächst werden mit dem Kunden Resourcen geformt. In bewußt kleinen Stufen erfolgt dann die Oszillation zwischen den entstandenen Resourcen und dem für das nervöse System erdrückenden Erlebnis.

Damit kann der Organismus die Reaktionen auf die Gefährdung zu einem natürlichen Schluss kommen lassen und so die bewegte Kraft abgeben. Dadurch gewinnt das nervöse System seine ursprüngliche Selbstregulationsfähigkeit zurück und die Beschwerden können gelindert werden. Sein dreißigjähriges Engagement in den Gebieten Streß und Traumata spiegelt sich in vielen Veröffentlichungen wider.

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