Wer hat Erfahrungen mit Geistheilern gemacht

Gibt es erfahrene Heiler?

Unter ihnen war eine Frau, die mir wirklich zuverlässig durch Fernheilung helfen konnte. Nur die subtilen Teile eines Wesens können wissen, ob es in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit einer bestimmten subtilen Heilmethode gemacht hat. Mit der Schulmedizin bin ich schon lange konfrontiert, aber meine Erfahrung mit Herrn Le hat mir gezeigt, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe und weitergehen werde! Aber die Patienten sind überzeugt, dass der Heiler die Heilung durchgeführt hat. so glauben sie:

Gibt es erfahrene Heiler?

Ich habe wegen meiner Angstzustände andere probiert und bemerkt, dass es unterschiedliche Fähigkeiten gibt oder was zu mir kommt. Unter ihnen war eine Dame, die mir wirklich verlässlich durch Fernheilungen weiterhelfen konnte. Und ich spürte die Dame, obwohl sie körperlich nicht präsent war, und ich konnte ihr erzählen, was sie tat.

Das ist ein Boom der Esperanza. Inwiefern aber sind Shamanen oder spirituelle Heiler gefährdet?

Der Boom der Esoterik: Jeder dritte Erwachsener hat bereits Erfahrungen mit Shamanen, Wahrsagerinnen oder spirituellen Heilern gemacht. Sie hätte alles dafür gegeben, ihr eigenes Leben zu führen. "Wenn mir jemand gesagt hätte, ich solle mir jeden Tag verfaulte Eier auf den Magen reiben, hätte ich es getan." "Die 30jährige hatte während ihrer ersten Trächtigkeit gelernt, dass ihr Sohn mit einer Lungenmissbildung geboren werden würde - die Überlebenschancen waren zweifelhaft.

Eine Freundin hat ihr von einem spirituellen Heilpraktiker erzählt. Also befand sich die Künstlerin eines Tages im früheren Schankkeller, dem jetzigen Warteraum, zwischen Kupferrahmen und Engelbildern. Der Heilpraktiker winkte mit seiner Rute vor Nanas Bauch hin und her und identifizierte das krankhafte Körperorgan des Unkindes. Heilsame Heilkräuter und einen kupfernen Hula-Reifen unter dem Betten.

Auch wenn es für sie noch so lächerlich klingt, nahm sie seine Ratschläge an. Es sind immer wieder Fälle wie Ninas, eine schwerwiegende Erkrankung oder eine chronische Erkrankung, für die die konventionelle Medizin keine Auswege hat. Eines davon ist Sylvia - das Milieu.

Sie war erst sieben Jahre jung, als sie mit einem Verstorbenen unterhielt. In einer milden Hochsommernacht war der Mann bei einem Motorrad-Unfall ums Leben gekommen. 2. Bevor überhaupt jemand von seinem Tode wusste, kam er, um sich zu verabschieden, sagt sie. "Das waren seine Wörter, bevor sich sein Geiste ins Alltagsleben öffnete."

"Ich wußte, daß ich etwas hörte, was andere nicht konnten", sagt sie 50 Jahre später. Freunde und Bekanntenkreise machen regelmässig Wallfahrten zu ihrem idyllischen kleinen Haus im burgenländischen Raum, um über Silber mit den Toten in Berührung zu kommen. Meistens geht es darum, sich postum zu einigen, mehr über die Ursache von Erkrankungen und Lebens-Krisen mit Hilfe von Vorfahren zu lernen oder sich im Grunde mit "universeller Energie" zu verbinden.

Aber auch Exorzismus, Hausputz, d.h. die Vertreibung von Spirituosen oder schlechter Energie, Pendel und Kartenlesen gehört zum Programm von Sylvia. Deshalb will sie nicht ihren vollständigen Vornamen oder ihr ganzes Antlitz in der Zeitung wiedergeben. Leute wie Sylvia, denen man sagt, sie hätten "psychische" Kräfte, spirituelle Heiler und Shamanen, gab es schon immer - in allen Kulturkreisen.

Durch die Säkularisation der Gesellschaften wurden die Weltanschauungen enttäuscht, Heilpraktiker und Vertreiber aus dem Zentrum der Gemeinschaft verschwunden. Der Gedanke, dass sich der Verstand vollständig vom eigenen Leben trennen kann, ist naheliegend. Nach Höllingers Worten hat ein Drittel aller Menschen bereits eigene Erfahrungen mit Verfahren wie Stein- oder Reinkarnationsbehandlung, Mentalheilung, Astrophysik, Kartenlesen oder Channels.

Wo auf dem Land vor allem menschenreligiös-christliche Heilpraktiker wie z. B. Frau Dr. Hildegard G. W. Silvia populär sind, sind in den Städten fremde Kulturkreise wie der Neo-Schamanismus als Subkulturen entstanden. Den Sitzungsteilnehmern bietet sich die Gelegenheit, den Geistern vor Ort kauernde Fragestellungen zu beantworten und - jedenfalls für Außenseiter - sehr rätselhafte Lösungen zu erteilen.

Doch der Schamane fand unsere Herangehensweise an das Kanalisieren zu wichtig. Diese Verhaltensweise ist für ihn charakteristisch. Er ist Leiter der Society against Cult and Cult Dangers in Vienna, wo er regelmässig esoterische Opfer aufnimmt. Shamanen, Gurus oder spirituelle Heiler verstehen sich als Repräsentanten einer geheimen Erkenntnis, sagt er. Diese unterteilen die Erde in diejenigen, die Zugriff auf dieses Wissen haben, die Aufgeklärten, und diejenigen, denen der Zugriff verweigert wird, die Erblindeten.

"Er hat eine umfassende Untersuchung zum Themenkomplex "Neue Spiritualität" geschrieben. Eine kritischere Haltung nimmt der Kultbeauftragte Martín Feller ein. Zu den esoterischen Enthusiasten gehören oft gutgläubige Menschen, die mit ihrem eigenen Schicksal nicht zufrieden oder für eine Verschwörungstheorie empfänglich sind. Es gibt ihnen das Gefuehl, wieder die Beherrschung ihres Lebens zu erlangen. Die werden wirklich abhängig und haben keinen Kontakt zur Realität", sagt er.

"Wenn der Esoterismus anfängt, das ganze Land zu beherrschen, wird er zum Problem." "Dieses einfühlsame und brütende Mädel aus einem guten Hause suchte nach Lösungen und Sicherheit, als sie vor zehn Jahren von einem Esoteriker gefangen wurde. Die Wienerinnen fühlten sich von der ganzen Weltöffentlichkeit und ihrer Gastfamilie missverstanden, als sie nach dem Abitur ihr Wirtschaftsstudium an einer Privatuniversität in ltalien aufnahm.

Die Gründerin der Hochschule, eine erfolgreiche Lehrerin, wurde zur führenden Figur in ihrem Dasein. Damit sie ihrem Vorbild so nah wie möglich ist, zog das begeisterte Mädel in eine kleine Ferienwohnung direkt neben der Guruvilla und fing an, für ihn zu Arbeiten - natürlich ohne Aufpreis. Sie war Tag und Nacht dabei, sich der Aufklärung zu nähern und die Erde zu erobern.

Für die ganze Menschheit, so der Meister, war es jedenfalls nur eine Einbildung. Eine Therapeutin hat sie um Rat gefragt und ist auf Herrn Dr. med. Martin Felinger gestoßen. Für den Gitarristen, sagt sie heute, ging es nie um ihr Wohlergehen, sondern immer um Macht und Einflussnahme. Das ist auch für sie selbstverständlich.

Ungeachtet der Heilkräuter und Kupfer-Hula-Reifen wurde ihr Sohn mit der Diagnose Lungenerkrankung geboren. Der Eingriff hat überstanden, Mama und Baby haben es erlernt. Dennoch, zurückblickend, würde sie wieder zu einem Heilpraktiker gehen, sagt sie. Weil die Vermutung, ihrem Sohn etwas Gutes zu tun, ihr half, die schwierige Zeit der Trächtigkeit zu überleben und einen positiven Blick in die Vergangenheit zu werfen.

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